Le Space Automation

Wiederkehrende Geschäftsprozesse — Belege, Rechnungen, Postfächer, Berichte, Datenübernahmen — automatisiert mit Software, die dir gehört: gebaut und gepflegt von KI-Agenten unter unserer Aufsicht, betrieben auf deinen Rechnern, ohne Abo-Zwang.

Prozess-Check anfragen Unsere Referenz: Le Space Belege

Die Vorzeichen ändern sich

Standardsoftware hatte eine ökonomische Begründung, keine fachliche: Individualentwicklung war zu teuer, ihr Betrieb über Jahre noch teurer. Die Unternehmen haben deshalb zwei Generationen lang denselben Kompromiss geschlossen, erst mit der gekauften Lizenz, dann mit dem Abonnement in der Cloud: Die Organisation passt sich der Software an, nicht die Software der Organisation. Die Miete hat diesen Kompromiss nicht aufgehoben, sondern verstetigt.

Was sich jetzt ändert, ist die Kostenseite dieser Rechnung. Mit KI-Agenten entsteht in Tagen, was zuvor Monate band, und die Pflege, bislang der entscheidende Posten gegen Individualsoftware, wird von der Ausnahme zur laufenden Routine. Damit verschiebt sich die Grenze, ab der sich eine eigene Lösung rechnet, und sie verschiebt sich in eine Richtung: Nicht jedes Cloud-Werkzeug ist morgen ersetzbar, aber die Menge dessen, was sich als Eigenlösung trägt, wächst mit jedem Monat.

Zwei Argumente kommen hinzu, die in keiner Kostenrechnung stehen. Bei gemieteter Software liegen die Daten bei Dritten, häufig in einem fremden Rechtsraum; jede Datenschutzprüfung wird damit zur Prüfung einer Lieferkette. Und die Verhandlungsmacht liegt beim Anbieter: Erhöht er die Preise, stellt er das Produkt ein oder wird er verkauft, verhandelst du ohne deine Software und mit deinen Daten in seiner Hand.

„In der Cloud sind die Daten sicherer“ — ein Argument mit Ablaufdatum

Das zweite Argument für gemietete Software war Sicherheit: Backups, Redundanz, ein Betriebsteam. Es war berechtigt, gegen den einzelnen Laptop ebenso wie gegen den eigenen Server im Hinterzimmer, den Unternehmen jeder Größe abgegeben haben, weil Patchen, Sicherungen und Bereitschaft rund um die Uhr nicht ihr Geschäft waren. Zwei Dinge haben dieses Argument seither geschwächt.

Erstens ist das Rechenzentrum kein sicherer Ort, nur ein anderer. Am 10. März 2021 brannte in Straßburg das Rechenzentrum SBG2 von OVHcloud ab; Kunden, deren Sicherungen im selben Gebäude lagen, verloren ihre Daten, und ein Gericht sprach ihnen 2023 Schadenersatz zu. Am 1. März 2026 wurde ein Rechenzentrum von Amazon Web Services in den Vereinigten Arabischen Emiraten getroffen und brannte; der Anbieter riet seinen Kunden, die eigenen Notfallpläne auszulösen. Die Lehre lautet nicht, dass Rechenzentren schlecht betrieben würden, sondern dass eine einzige Kopie an einem einzigen Ort ein Risiko bleibt, gleich wie groß der Betreiber ist.

Zweitens bündelt die Cloud, was sie schützen soll. Ein Einbruch beim Anbieter trifft alle Kunden zugleich, und der Anbieter selbst sieht die Daten im Klartext. Ein Rechenzentrum erfüllt die gesetzlichen Anforderungen; mehr ist nicht versprochen, und mehr wird nicht geliefert.

Unsere Antwort: Compute und Daten zurück ins Haus

Das Prinzip lässt sich in einem Satz fassen: Der Compute kehrt ins Haus zurück, und außerhalb des Hauses existiert nur noch Chiffrat, unabhängig davon, ob es zentral oder dezentral archiviert wird. Das ist der Kern von Local-First Peer-to-Peer und zugleich unser Arbeitsprogramm.

Die Daten bleiben beim Unternehmen und werden dort verarbeitet, wo sie liegen: auf den eigenen Geräten. Lokal heißt dabei nicht ein Gerät, sondern alle Geräte des Unternehmens; sie tragen denselben Datenbestand und gleichen ihn untereinander ab. Team und Geschäftspartner erhalten ihn direkt, Gerät zu Gerät; ein Relay vermittelt höchstens die Verbindung, nie den Inhalt. Und die Archivierung geschieht fortlaufend, mit jeder Änderung, statt nachts in einem Backup-Fenster: verschlüsselt mit einem Schlüssel, den allein das Unternehmen hält, vorzugsweise auf dezentralem Speicher, heute Aleph Cloud, Filecoin in Arbeit, und auf Wunsch als zweite Kopie bei einem klassischen Cloud-Speicher wie Amazon S3, Google oder Azure. Das ist die Redundanz des Rechenzentrums ohne dessen Klartext: Ein neues Gerät holt mit dem Passkey alles zurück, und der Betreiber hält eine Kopie, die er nicht lesen kann.

Nur Rechenaufgaben, die sich im Haus nicht erledigen lassen, verlassen es, und dann ausschließlich in Umgebungen, deren Schutz über die gesetzliche Anforderung hinausgeht. Der heute wichtigste Fall ist das Sprachmodell. Es läuft lokal; wo das nicht reicht, bei einem Anbieter eigener Wahl, zentral oder dezentral gehostet, und dann in einer vertrauenswürdigen Ausführungsumgebung (TEE), deren Attestierung sich prüfen lässt: Der Betreiber kann weder Eingabe noch Ausgabe lesen. Wir arbeiten dafür derzeit vorzugsweise mit dezentralem Compute, etwa von Aleph Cloud und dem Akash Network.

Offen gesagt gilt all das, sobald ein zweites Gerät oder das Archiv eingerichtet ist; ein einzelner Rechner ohne Archiv ist so verwundbar wie je. Deshalb gehört die Archivierung bei uns zur Einrichtung, nicht zu den Empfehlungen. Browser und Betriebssystem hältst du selbst aktuell; Server patchen wir keine, weil es keine gibt.

Was wir automatisieren

  • Belegfluss und vorbereitende Buchhaltung — mit Le Space Belege als fertigem Baustein: Belege sammeln, Zahlungen abgleichen, DATEV-Paket übergeben
  • Angebots- und Rechnungsstellung samt Zahlungsabgleich
  • Post- und E-Mail-Eingang: sortieren, Daten herausziehen, ablegen, Antworten entwerfen — nie ungeprüft versenden
  • Datenübernahmen zwischen Systemen, die sich nicht kennen: CSV, Schnittstellen, Portale
  • Wiederkehrende Berichte und Auswertungen
  • Der Ersatz einzelner Abo-Werkzeuge durch ein zugeschnittenes Eigenwerkzeug

Wie die Agenten arbeiten

  • Agenten schreiben und warten den Code; Menschen setzen die Ziele und prüfen jedes Ergebnis. Wir verantworten, was läuft — nicht das Modell.
  • Jede Änderung liegt versioniert in Git: nachvollziehbar, rückholbar, mit Begründung.
  • Automatische Tests sind das Netz: Was die Agenten ändern, muss beweisen, dass nichts bricht, bevor es dich erreicht.
  • Wo möglich Open Source — prüfbar statt vertrauensbedürftig. Der Wert steckt nicht im Code, sondern darin, dass er läuft und jemand dafür geradesteht.
  • Das Sprachmodell bleibt deines, nicht unseres: lokal oder in einer geprüften Umgebung deiner Wahl, wie oben beschrieben. Le Space betreibt keine KI und sieht keine deiner Daten.

Der Beweis: Le Space Belege

Unsere vorbereitende Buchhaltung ist genau so entstanden: in wenigen Wochen, mit KI-Agenten, als Open Source unter AGPL-3.0 — und sie läuft ganz ohne Cloud, mit Bank- und Krypto-Abgleich, E-Rechnungen und DATEV-Export. Was wir anbieten, haben wir zuerst an uns selbst ausprobiert.

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Schrittweise statt Big Bang

Wir fangen mit einem Prozess an, nicht mit deiner ganzen IT. Die bisherige Lösung läuft parallel weiter, bis die neue sich im Alltag bewiesen hat — erst dann kommt der nächste Prozess dran. Und kündbar ohne Verlust: Wenn du uns kündigst, behältst du Software, Quellcode und Daten. Bei einem Abo behältst du eine Export-Datei.

So arbeiten wir zusammen

  1. Prozess-Check, kostenlos: Welche Abos laufen, welche Handarbeit wiederholt sich, was lohnt sich zuerst?
  2. Pilot: ein Prozess, wenige Wochen, festes Budget. Die alte Lösung bleibt, bis die neue sich bewiesen hat.
  3. Betreuung: KI-Agenten pflegen die Lösung laufend — Updates, Anpassungen, neue Anforderungen —, wir verantworten das Ergebnis. Monatlich kündbar, die Software bleibt deine.

Wir arbeiten auf Deutsch und Englisch, vor allem mit kleinen Unternehmen in Deutschland — und suchen Partner, die Eigenlösungen bei ihren eigenen Kunden betreuen wollen: Steuerberater, Systemhäuser, Agenturen.

automation@le-space.de

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